31. 08.

"Frauen dürfen hier nicht träumen – Mein Ausbruch aus Saudi-Arabien, mein Weg in die Freiheit"

Vorstellung der bewegenden Autobiographie von Rana Ahmad in Bremen

Rana Ahmad verließ ihre Familie und ihr Heimatland Saudi-Arabien, weil sie nicht mehr an Gott glaubte, wohl aber an ein Leben als selbstbestimmte Frau. Ihre Erlebnisse als Atheistin im saudischen Gottesstaat sowie ihre gefährliche Flucht nach Deutschland schildert sie in dem bewegenden Buch "Frauen dürfen hier nicht träumen", das im Januar bei btb (Random House) erschienen ist. Heute ist sie das Gesicht der 2017 gegründeten säkularen Flüchtlingshilfe und für das "Arab Atheists Community"-Projekt der "Richard Dawkins Foundation" in Deutschland tätig. (weiter...)

04. 09.

Zirkus und Zoo – Tiere in der Unterhaltungsindustrie

Vortrag und Diskussion mit Dr. Colin Goldner und Laura Zodrow in Düsseldorf

Seit je werden in Zirkus und Zoo Wildtiere zu Unterhaltungszwecken eingesetzt. Sie müssen im Namen von Kultur, Tradition und Entertainment zu Sport- und Freizeitvergnügen herhalten, zu Pferderennen, Sportangeln, Stierkampf oder Rodeo. Kulturell tief verwurzelt ist der Missbrauch von Tieren zu Unterhaltungszwecken in Zirkussen und Zoos. Schon kleine Kinder lernen hier, dass es völlig normal und richtig ist, Tiere zur Unterhaltung zu nutzen. (weiter...)

07. 09.

"Alles ist Evolution! Wie ein genialer Gedanke die Welt erklärt"

Abschlussvortrag von Rüdiger Vaas im Rahmen des Interdisziplinären Festivals "7 Tage sind nicht genug" in Karlsruhe

Charles Darwins Evolutionstheorie – eigentlich sind es fünf zusammenhängende Theorien – hat das Verständnis des Lebens für immer verändert. Doch die Grundidee reicht weiter: zurück in die unbelebte Welt vielleicht bis zum Urknall oder gar zu anderen Universen sowie hinein in die Kultur bis zu Religion und Philosophie. Der Vortrag fasst den Kern der mitunter als "Universalsäure" charakterisierten Evolutionstheorie zusammen, schildert ihre rasante Weiterentwicklung nach Darwin, die gegenwärtigen Kontroversen bis hin zu ihrem Missbrauch sowie ihre erfolgreiche Anwendung auf Gebieten, mit der niemand gerechnet hätte. (weiter...)

14. 09. - 15. 09.

Für einen intelligenten Stoffwechsel mit der Natur

Fünfter "Cradle to Cradle"-Kongress an der Leuphana Universität Lüneburg

"Weniger schlecht ist noch lange nicht gut!": "Cradle to Cradle" (C2C) ist der erste ökologische Ansatz, der mit dem Humanismus vereinbar ist. Denn C2C begreift den Menschen nicht als notorischen Schädling, sondern als potentiellen Nützling der Natur. Dass dies möglich ist, haben C2C-Projekte bereits gezeigt: Fabriken, aus denen das Wasser sauberer herausfließt, als es hineingeflossen ist; Häuser, die mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen; landwirtschaftliche Betriebe, welche die Erde nicht verwüsten, sondern karge Wüstenböden fruchtbar machen. Auch in diesem Jahr werden zentrale Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in Lüneburg zusammenkommen, um auf dem fünften "Cradle to Cradle-Kongress" alternative Lösungsansätze zu erarbeiten und damit die Idee des positiven Fußabdruckes weiterzuentwickeln. (weiter...)

16. 09.

Heidelberger Disputation reloaded: 2000 Jahre Christentum - Skandal oder Chance?

Diskussion mit dem Theologen Manfred Lütz und dem Althistoriker Rolf Bergmeier - eine Veranstaltung in Heidelberg

Vor 500 Jahren, so wird es überliefert, stritt der Theologe und Mönch Martin Luther mit der alten Kirche in Heidelberg um einen reformierten Glauben. Heute schreibt der Theologe und Psychiater Manfred Lütz einen Bestseller über die so genannten Skandale des Christentums, auf dem heutigen Stand der Forschung – behauptet er. Doch der Historiker Rolf Bergmeier widerspricht. Er sieht in seinem neuen Buch im Christentum spätestens seit dem Jahre 380 einen verhängnisvollen „Religionstsunami“. (weiter...)