Die Legende vom christlichen Abendland

GBS-Broschüre in deutscher und englischer Sprache erschienen

(04.06.2015)

Deutsche Politiker (insbesondere der C-Parteien, aber auch der SPD und der Grünen) sprechen gerne von den sogenannten „christlichen Werten“, denen das heutige Europa angeblich so viel zu verdanken habe.

Tatsächlich jedoch steht die populäre Rede vom „christlichen Abendland“ (aktuell wieder strapaziert in der Debatte um die "Ehe für alle") im scharfen Kontrast zu den Fakten der europäischen Geschichte, wie eine unlängst in deutscher und englischer Sprache erschienene Broschüre der Giordano-Bruno-Stiftung aufzeigt.

Als in diesem unserem Lande die christlichen Werte noch erheblichen Einfluss auf die Gesetzgebung hatten, waren Gewaltenteilung, Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit, Menschenrechte, Pressefreiheit, Rechtsstaat, Religionsfreiheit, Sozialversicherung für Alle, unbhängige Gerichtsbarkeit und freie, geheime Wahlen Fremdworte.

Der Inhalt zusammengefasst in einer Broschüre (Die Broschüre in Deutsch, Englisch)

Diese Meldung beim humanistischen Pressedienst (http://hpd.de/artikel/11797).

Der Autor ist am 21. November 2015 bei uns mit einem Vortrag zu diesem Thema zu Gast.

Eine Studie von David Nirenberg zeigt: Das Christentum war stets vom Kampf gegen die "Judaisierung" des Abendlandes geprägt. (welt.de)