Meldungen

(01.01.2007)

Science March – und jetzt?

Podiumsdiskussion: Das Bild des Wissenschaftlers in der Öffentlichkeit

(10.05.2017)

Die weltweite Demonstration für die Wissenschaft, March for Science, die am 22. April 2017 auch in Heidelberg stattfand, setzte ein erstes Signal, um auf die Wissenschaft als einen grundlegend wichtigen Bestandteil von Gesellschaft und Weltgemeinschaft aufmerksam zu machen. Die Organisatoren möchten diesen Impuls nutzen, um den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu verbessern und laden in der ersten Veranstaltung am 18. Mai 2017 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Science March - und jetzt? Das Bild des Wissenschaftlers in der Öffentlichkeit“ ein. (weiter...)

Eine Kerze in der Dunkelheit

March for Science, Heidelberg

(23.04.2017)

Nicht einfach gegen die Politik eines einzelnen Mannes, sondern gegen den Fakten-verleugnenden Populismus weltweit setzte der „March for Science“ in über 500 Städten weltweit ein Zeichen. Unter diesen, mit deutlich über 1000 Teilnehmern aus Wissenschaft, Politik und allgemeiner Bevölkerung war auch Heidelberg – als eine von über 20 deutschen Städten. (weiter...)

Marsch für die Wissenschaft

Samstag, 22. April 2017 · Heidelberg

(22.04.2017)

Unabhängige und offene wissenschaftliche Forschung und Diskurs sind fundamentale Säulen einer freien, progressiven, demokratischen Gesellschaft und faktenbasierter Politik.

Doch diese werden zunehmend durch Zensur, Relativierung und „Alternative Fakten“ bedroht und eingeschränkt. Beispiele sind Leugnung des Klimawandels und Kürzung von Mitteln für kritische Forschung. (weiter...)

Luther: Volksheld, Antisemit, Hassprediger

Neue Luther-Broschüre erschienen

(18.04.2017)

Rund 250 Millionen Euro aus allgemeinen Steuergeldern bringt die öffentliche Hand für die „Luther-Dekade“ auf. Der 500. Jahrestag seines angeblichen „Thesenanschlags“ soll sogar als bundesweiter Feiertag begangen werden. Aber war Martin Luther wirklich ein Mann, den man feiern sollte? Gewiss: Er hat der katholischen Kirche die Stirn geboten und sich Verdienste um die deutsche Sprache erworben, jedoch war Luther zugleich einer der größten Hassprediger, die das Christentum hervorgebracht hat. (weiter...)

Von Golgatha nach Auschwitz

Wanderausstellung

(29.12.2016)

Der Holocaust ist nur vor dem Hintergrund des Atheismus denkbar…“ ist eine Behauptung, die von hochrangigen Theologen gerne verbreitet und von manchen christlichen Politikern leichtgläubig übernommen wird. Beispiele liefern hier u. a. Joseph Ratzinger – alias Papst Benedikt XVI., Bischof Walter Mixa, Kardinal Joachim Meisner und die katholischen Politiker Wolfgang Thierse (SPD) und Christian Wulff (CDU, Altbundespräsident). (weiter...)

Sieg für die Multikulturalität

Zur Aufhebung des Totalverbots unchristlicher Veranstaltungen in Bayern am Karfreitag

(03.12.2016)

Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem Urteil vom 27. Oktober 2016 die absolutistische Bevorzugung christlicher Trauerzwangs-Veranstaltungen an Karfreitag zum Nachteil aller anderen sozialen Veranstaltungen in Bayern aufgehoben.

Es wird also in Zukunft möglich sein mit einem begründeten Antrag eine Ausnahme zu erhalten. Diese Kleinigkeit ist im Wesentlichen die Aussage des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes. (weiter...)

Von Golgatha nach Auschwitz (Begleitband)

Die Mitverantwortung des Christentums für den Holocaust

(06.11.2016)

Das Buch gibt einen kompakten Überblick über die christliche Judenfeindschaft und ihre dramatischen Folgen für die jüdische Bevölkerung. Es zeigt, dass der Judenhass schon im Neuen Testament angelegt ist und durch die ersten heiligen Kirchenväter in den christlichen Gesellschaften so gefestigt wird, dass er sich in den folgenden Jahrhunderten (weiter...)

Zeitreisewanderung am Freiwilligentag 2016

4100 Millionen Jahre Evolution auf 1000 Metern Wanderweg

(10.09.2016)

GBS-Rhein-Neckar beteiligt sich am Freiwilligentag der Metropolregion am 17.9. mit einem Kunst/Wissenschafts-Projekt in Edingen-Neckarhausen.

Zum fünften Mal findet am 17.09.2016 der Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar statt, dessen Ziel es ist, das Ehrenamt zu stärken und das bürgerliche Engagement zu fördern. Die GBS-Rhein-Neckar (Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung, Säkulare Humanisten Rhein-Neckar e.V.) beteiligt sich daran mit dem spannenden und nachhaltigen Projekt „Zeitreiseweg“ am Ufer des Neckars in Edingen-Neckarhausen. (weiter...)

Katholikentag: hohl, konfliktscheu und harmoniesüchtig

Kommentar von Gita Neumann

(30.05.2016)

Wie sehr (!) im Recht die Moses-Figur mit ihrem 11. Gebot Zahlet Euren Kirchentag selbst ist, zeigte sich mir erst peu à peu. Als ich am Donnerstag, 26.5. als eingeladene Referentin zur Podiumsveranstalttung „Sterbehilfe oder Sterbebegleitung“ anreiste, dachte noch angesichts eines nur etwa halbvollen Saals mit gut 70 Zuhörer/innen verwundert: Da besteht aber wenig Interesse. Da war mir noch nicht klar, dass dies eine gute Quote war angesichts der vielen fast leeren Veranstaltungen. Allein in einem einzigen Zeitfenster von 14–15:30 Uhr gab es am Do. (weiter...)

Skandal um Forschungsgelder für die katholische Theologie

1,6 Mio. EUR Steuergelder für Kirchen-Marketing?

(16.05.2016)

Die untadelige Deutsche Forschungs-Gemeinschaft (DFG) hat auf ihrer Website ein Forschungsprojekt ausgeschrieben, in dem es offensichtlich nicht darum geht wissenschaftlich korrekt und ergebnisoffen die Wissenschaftlichkeit der katholischen Theologie zu beurteilen.

Der Projektbeschreibung nach geht es darum die Aussagen, dass die katholische Theologie keine Wissenschaft sei, zu erforschen; Um danach schließlich eine eigene Wissenschaftstheorie für katholische Theologie zu erfinden, die annehmbar ist. (weiter...)